Ich war ja vor einiger Zeit™ in Russland, aber bisher nicht in der Lage, eine
Bildergalerie mit Jinja2 zu basteln. Das habe ich
nachgeholt und hier sind ein paar Fotos aus dem schönen St. Petersburg gegen
Ende Februar.
Letzten Mittwoch bekam ich während einer Vorlesung ‘ne Mail, dass das
Rechenzentrum der Universität einen Hack0r-Angriff an einem unserer
Rechensklaven festgestellt hat. Etwas schockiert, wie DAS nur mit LINUX
passieren konnte, bin ich schnell vorbeigekommen und fand in der Tat eine Art “Bot”.
Als ordentlicher Sys-Admin nutzen ich und meine Kollegin nur SSH-Keys und so
dachte ich mir auch nichts, als ich bei der versehentlichen Deskop-Variante
von Ubuntu dem Standard-Nutzer das Passwort qq zu geben, immerhin würde ich
ja den SSH-Zugang auf Schlüsseldateien beschränken. Naja, dazu kam es dann
doch nicht, weil sich die Biologen im Praktikum schon so schwer genug mit
einer UNIX-Shell tun und so konnte man sich …weiterlesen.
Wieder mal eine etwas umfangreicherer Auswurf zu allerlei nutzlosen bis nützlichen Projekten.
Misc
octogit – ein kleines Tool (mit gigantischen Dependencies) für Github’s Issues, das das Projekt automatisch aus dem unterliegenden Git-Repository entnimmt (und bei non-ASCII failt m).
Github ❤ ~/ – Your unofficial guide to dotfiles on GitHub.
Nitro – ein freies Programm für das TODO-Management.
Funtoo – wie der Name erwarten lässt, eine Art Gentoo nur git-based, verteilter Portage Tree und vieles mehr.
t – t ist Twitter für die CLI, die sich gut in die UNIX-Toolchain integriert.
Snippets – ist eine Art static compiler (angelehnt an Pelican) für Code-Schnipsel, schon ganz hübsch.
Microjs – Micro-Frameworks und Micro-Libraries von
wenigen hundert Bytes bis drei, vier Kilobytes, die man über das
Anti-Framework Ender auch einfach zusammenbasteln kann.
JavaScript Patterns – ist
eine recht ansehnliche Sammlung über allgemeine JS-Patterns, Design Patterns
JQuery und vieles mehr.
GNU parallel – ist ein Tool für
Linux (gibt auch einen BSD Port), das parallele Jobs in der Shell
vereinfachen soll (via Noqqe
mit vielen Beispielen dazu).
Ich freue mich, heute endlich Version 0.3 meines statischen Blog-Compilers
“Acrylamid” zu veröffentlichen (ehemals lilith). Einiges getan, so nutze
ich HTML5 als Layout-Grundlage, habe eine neue Artikel-Ansicht und allerlei
Detailverbesserungen im System selbst, ein kurzer Auszug:
full-featured Blog mit Index, Full-Entry, Artikel und Tags (WordPress halt) in
statische Seiten gebacken.
typographische Feinheiten, MathML und Silbentrennung für diverse Sprachen
RSS-Import, Autokompilierung bei Änderungen, Deployment
einen Jinja2-Filter mit dem man Jinja2 in Einträgen schreiben kann, denn I
HERD U LIEKJINJA2SO I PUT A JINJA2INURJINJA2SO U CANWRITETEMPLATESWHILE U WRITETEMPLATES
Aufräumen von verwaisten Dateien im Ausgabe-Verzeichnis
GitCasts – kostenfreie Screencasts über Git über Rebasing, Branching etc.
Destroy All Software – kurze, schnelle
(kommerzielle) Screencasts mit vielen kleinen Details über Ruby, UNIX
und Vim. Empfehlenswert!
Cytoplasm – static blogging in Python mit gigantischer
Dokumentation, aber komplizierter Konfiguration. Wäre ein Blick wert.
Web Change Checker – ist ein mächtiges Toolkit um sich über
Änderung auf Webseiten per Email, XMPP oder RSS auf dem Laufenden zu halten. Überaus nützlich!
PCRE – einmal pro Jahr wünsche ich mir mit grep multiline zu suchen
und ich finde heraus, dass das nicht funktioniert. Mit PCRE soll das wohl funktionieren, …weiterlesen.
Und hier die Fortsetzung der 19, alles was ungleich OS X ist:
Web, Programming & Python
comment_rave – ein freies Kommentarsystem auf
PHP-Basis. Will ich schon seit Jahren testen!
Asciiflow – ein ASCII Flow Diagramm Werkzeug im Browser.
Sparkup – Yet another HTML Präprozessor, der einen HTML
schneller schreiben lässt. Mit Video-Beweis!1
Pycoder’s Weekly – eine privacy-unaware (?) Liste, die wöchentlich (manchmal wirklich)
interessante Links rund um Python verschickt. Blöd ist, dass die Mail im Browser besser weitaus
aussieht und außerdem keine echten Links gesetzt werden.
Wieder eine dedizierte OS X Linkschleuder; aber nur weil es sonst zu unübersichtlich geworden wäre.
Die nächste ist im Anflug: Linkschleuder #20.
Äpps
Asepsis – nein, keine neue Krankheit sondern eine Ausgliederung
des Codes aus TotalFinder in einen Dämon, der die berühmten .DS_Store-Dateien ganz raffiniert in
einen gesonderten Ordner umleitet. Must-have!
XtraFinder – ein recht neues, proprietäres Plugin für den
Finder, das einige fehlende Funktionen im Finder nachrüstet, (via cmur2).
Seit ein paar Tagen ist ja wieder das neue iPad (formerly known as iPad 3)
ein Hype, dabei hat es das dieses Mal nicht verdient. Dass das iPad damals™
visionär war, müssen auch Fandroids einsehen, das iPad 2 ist ebenso ein
exzellentes Produkt. Aber was ist das neue iPad? Das ist ein Stück
ScheißeBeta-Hardware:
wird warm (36 °C und wir haben noch nicht Hochsommer), sprich über
Körpertemperatur – ein absolutes No Go! Wie kann Apple denn wieder
dengleichen Fehler wie beim iPad 1 machen?
das Display mit einer höheren Auflösung als mein Macbook Pro, das ist schön
und gut aber ich weiß …weiterlesen.
Oh weh, die Linkschleuder wird mein zunehmend mein primärer Inhalt hier. Immerhin hörte ich, es ist für manche
von Nutzen. Hier eine gesammelte Ausgabe mit Links zu Python, Web-Zeugs und anderem.
Heute über ad-blocking HTTP-Proxies, Man-in-the-Middle-Proxies und SSL-über-HTTP-Proxies. Proxies, Proxies, Proxies.
Polipo – a caching web proxy, hatte ich hier schon, kann auch
Werbung blocken, indem z.B. die Easylist in ein
/etc/polipo/forbidden-taugliches Format umgewandelt wird. Hier
steht wie es ginge (es geht aber mit den aktuellen Easylists
(partiell) nicht mehr, da müsste jemand ran, und polipo-unverträgliche
Ausdrücke entfernen/kompatibel machen).
bfilter – a filtering web proxy
für HTTP Kompression, built-in JavaScript Engine, heuristischer
Flash-Analyzer und on-the-fly processing. Vielleicht lässt sich dieser mit
den Easylists erweitern.
mitm – an SSL-capable man-in-the-middle proxy, mit dem man unter
anderem …weiterlesen.
Letzte Woche gab’s im lokalen Hackerspace eine kurze Einführung in das
“ja-hab-ich-mal-von-gehört”-Projekt: DIASPORA*. Diaspora ist der
Versuch, Facebook/Google+ dezentral mit einer quelloffenen Software
aufzubauen. Das Projekt wird demnächst zwei Jahre alt und ist immer noch im
Alpha-Stadium, obwohl zunächst angekündigt wurde, innerhalb von drei Monaten
fertig zu sein.
Funktionsweise
Bei Diaspora heißen die einzelnen dezentralen Server Pods und sind komplett
eigenständige Instanzen, die keine zentralen Knoten benötigen. Als
anschauliches Beispiel nehme ich ‘mal jenaspora.de und den offiziellen
Pod joindiaspora.com. Die Nutzer aus Jena können auf diesem Pod ohne
Umwege über joindiaspora.com kommunizieren und fällt dieser aus, kümmert das
niemanden. Wenn sich ein Freund von mir nun auf joindiaspora.com angemeldet
hat, ich aber auf jenaspora.de…weiterlesen.