mecker. mecker. mecker.

Ein Blick über den Tellerrand: humyo

Auf der Suche nach Al­ter­na­ti­ven bin ich kürzlich auf humyo gestoßen. Der Anbieter bietet 10 Gigabyte kos­ten­lo­sen Spei­cher­platz und hat ähnliche Preise wie Wuala für Speicher Kaufen:

Bei Wuala lohnen sich im direkten Vergleich nur hohe Spei­cher­men­gen, da humyos Preise linear ansteigen.

Der technische Vergleich von Wuala und humyo ist wie mit Birnen und Äpfeln, letzt­end­lich kann man beide essen. Caleido hat mit Wuala allerdings dieselben Ziele wie humyo:

Was haben humyo und Wuala gemeinsam:

Allerdings sind beide Dienste un­ter­schied­lich aufgebaut. Wuala hat das Ziel einer pro­fi­ta­blen Backup Lösung mit Nutzung einer P2P Cloud, die auf längere Zeit eine höhere Redundanz und Ge­schwin­dig­keit bringt.

Weil bei humyo alles auf Servern des Un­ter­neh­mens läuft, haben sie den Vorteil, dem Nutzer ein sehr um­fang­rei­ches Web­in­ter­face zu bieten, unter anderem mit webDAV.

Während humyos offizielle Software nur auf Windows und betamäßig auf dem Mac, un­ter­stützt Wuala hingegen Linux schon ziemlich gut.

Was humyo at­trak­ti­ver macht als Wuala:

In meinen Augen ist humyo eine deutlich in­ter­es­san­te Back­u­plö­sung als Wuala.

Web­in­ter­face:

Ich habe eine Da­tei­ma­na­ger ähnliche Oberfläche im Browser, die es auch ermöglicht, Filme und Mu­sik­da­tei­en direkt im Web­in­ter­face zu streamen; und das mit jeglicher Datei, egal ob privat, geteilt oder öffentlich.

Für die soziale Seite gibt es dort auch die Mög­lich­keit der privaten Nach­rich­ten, die Wuala schon seit eh und je fehlen. Und es gibt auch RSS Feeds ;)

Trans­pa­renz:

Sowohl Wuala als auch humyo bieten hohe Sicherheit. Aber ich kann wieder bei keinem nach­voll­zie­hen, ob diese auch wirklich gegeben ist.

Wuala hat ein Crypttree Paper ver­öf­fent­licht, dennoch enthält es absolut nichts über die ei­gent­li­che Ver­schlüs­se­lung, sodass ich auch weiterhin Caleido vertrauen muss, als der Ver­schlüs­se­lung. Bei humyo ist das nicht viel anders.

Zugriff:

Wuala bietet zumindest für Windows eine aus­ge­zeich­ne­te FSI In­te­gra­ti­on, für Linux und Mac OS X soll es auch bald besser werden. humyo hat zwar von Haus aus (das ist das Web­in­ter­face) keinerlei Software dabei, allerdings gibt es einen WebDAV Zugriff, sodass neben der Software für Windows und OS X auch Linux Nutzer diesen Dienst nutzen können.

Über das WebDAV können aber auch bei­spiels­wei­se Handys und auch das Eifon darauf zugreifen, was Wuala noch nicht bietet.

Für Un­ter­neh­men, die sowieso bedenken haben, Fir­men­ge­heim­nis­se Online bei einem Anbieter zu sichern, fliegen sowohl humyo als auch Wuala einfach heraus. In­ter­es­sant ist allerdings noch der geteilte Spei­cher­platz für Un­ter­neh­men, allerdings dürfte das bei Wuala auch bald Einzug erhalten.

Allerdings kann man sich dem behelfen, einfach ein paar mal zu Tru­e­Cryp­ten und dann wiederum reicht auch ein Hosting bei rapidshare aus.

Also Caleido, etwas mehr Trans­pa­renz und schon gäbe es bei Un­ter­neh­men nicht mehr völlige Ablehnung ;)

Ein Jahr 100 GB bei humyo für 2,21 €

Bei einer kurzen Recherche zu humyo bin ich ziemlich schnell auf ein ziemlich at­trak­ti­ves Angebot gestoßen:

Das Computer Boulevard Magazin Com­pu­ter­bild hat seit dem 26. September eine Aktion, die einem Pri­vat­an­wen­der 100 GB für ein Jahr gegen eine kleine Be­ar­bei­tungs­ge­bühr von 2,21 € bietet.

Nach dem einen Jahr kann entweder gekündigt werden oder nach Gefallen zahlt man für die 100 GB eben 60 €.


Ihr geht auf http://humyo.de/ und klickt auf Für Zuhause und gebt beim Gut­schein­code: com­pu­ter­bild ein. Frei nach ihrem Artikel: Son­der­ak­ti­on: Sichern Sie sich 100 Gigabyte Spei­cher­platz im Internet


ps: für Linux rockt das ganze WebDAV über ‘davfs2’ mittels Eintrag in der fstab richtig. Damit funk­tio­niert auch das nicht un­ter­stütz­te rsync.

Quellen

[1]http://www.humyo.de/pages/de/sicheres-online-daten-back-up
[2]http://www.wuala.com/de/learn/technology
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