mecker. mecker. mecker.

Arch Linux und das iPhone mit iOS 4

Vor kurzem habe ich ein älteres iPhone-Modell geerbt, das immerhin simlock-frei ist: iPhone 3G. Mit dem Update auf Version 4 konnte ich keine Musik mehr syn­chro­ni­sie­ren. Der Umweg über iTunes unter Windows ist nicht nur lästig, sondern grausam um­ständ­lich.

Woran das nun lag, kann ich nur spe­ku­lie­ren. Die ältere Firmware war bei mir ge­jail­brea­k­edt und die neuere (unge­jail­brea­k­edt) lief überhaupt nicht. Ich schätze aber, es wurde einmal mehr das Da­ten­bank­for­mat geändert – wohl um wieder einmal kurz­wei­li­ge Ex­klu­si­vi­tät gegenüber anderen Tools zu genießen.

Quellen

Ich habe mich totgesucht, aber nebenbei in­ter­es­san­te Quellen gefunden:

KDE-In­te­gra­ti­on

Über kio_afc kann man das iPhone in allen möglichen KDE-Ap­pli­ka­tio­nen öffnen, ohne dass es explizit gemounted werden muss. Das ganze schaut in Dolphin dann so aus. (Ist leider etwas langsam, da es wie ein Netz­lauf­werk arbeitet…)

Dolphin mit iPhone

iPhone und libgpod

libgpod ist wohl die uni­ver­sel­le Bibliothek für das Syn­chro­ni­sie­ren zwischen iGerät und Software. Unter Arch Linux sollte man, sofern das nicht bald geändert wurde, folgende Schritte ab­sol­vie­ren (libimobiledevice, ifuse in­stal­liert):

$ ifuse /mnt/
$ ideviceinfo -k UniqueDeviceID # gibt einen Hash aus
$ ipod-read-sysinfo-extended $hash /mnt/

Problem ist nämlich, dass es derzeit keine Regeln in Arch Linux gibt, die die nötige Datei Sys­In­fo­Ex­ten­ded für libgpod in /iTunes/Device anlegt und man daher zwar mit dem iPhone software-seitig syncen kann, die Datenbank allerdings nicht ak­tua­li­siert wird.

Danach sollte ein Sync mit einer beliebigen Software möglich sein, sofern denn auf libgpod gesetzt wird. Clementine und Amarok laufen perfekt!

aktueller Stand

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