mecker. mecker. mecker.

Aurget – ein Arch User Repository Helper

Da die Arch Linux Repos, bedingt durch die geringe Pro­jekt­grö­ße, im Vergleich zu den Ubuntu Re­po­si­to­ries nicht ganz mithalten können, gibt es ja das AUR. Dort findet man allerlei nützliche Tools und vor allem viele Git/Hg/SVN-Varianten. Das ist ja meiner Meinung nach ein Totschlag-Argument gegen Ubuntu und Co.!

Gut, ich verwende, seitdem ich Arch nutze, yaourt als Frontend für Pacman und das AUR. Pro­ble­ma­tisch neben der blöden Schreib­wei­se ist das ziemlich langsame Suchen nach Software, da immer erst die lokalen Repository-Listen durch­ge­guckt werden müssen und die meist nicht gecachedt im RAM liegen.

aursh, slurpy und so

Ist ja nicht so, dass es zu wenig Frontends gibt. Da ich yaourt mit seinem -Syu --aur --noconfirm ziemlich gern hab, fielen für mich Kaliber wie Clyde schon einmal raus.

Die aursh sah ziemlich in­ter­es­sant aus – allerdings wird das Projekt seit Anfang 2010 nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt. slurpy ist auch nichts für mich gewesen, da es zu wenig Kon­fi­gu­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten für bsw. farbige Ausgabe gab und es allgemein etwas seltsame Flags hat.

Aurget

ist dann mein Tool der Wahl geworden. Es durchsucht schnell aus­schließ­lich das AUR via aurget -Ss (pacman-like) und hat eine um­fang­rei­che Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei, die z.B. das Anpassen der farbigen Ausgabe zulässt, die doch per default etwas blöd für Terminals mit schwarzer Schrift auf weißem Grund ist. Für farbigen Output auf weißem Grund nutze ich daher folgende Kon­fi­gu­ra­ti­on:

# by default, aurget uses no color. uncomment to enable/customize.
###
nocolor="\e[0m"   # reset color
colorW="\e[1;30m" # black
colorB="\e[1;34m" # blue
colorR="\e[1;31m" # red
colorG="\e[1;32m" # green
colorY="\e[1;36m" # cyan
colorM="\e[1;35m" # magenta

PS: pro­ble­ma­tisch ist nur, mit welchem Tool man AUR-Tools aus dem AUR in­stal­lie­ren kann… zum Glück gibt es für yaourt ein Repository.

blog comments powered by Disqus