mecker. mecker. mecker.

Die Wikileaks

Ich mochte Wikileaks mal. Damals™ hatte Wikileaks noch ihre alten Leaks. Damals™ gab es wirklich Schlimmes zu berichten. Aber was ist heute der wohl größte Leak? Ein paar Aussagen von Diplomaten der Supermacht USA. Äh, Supermacht? Oha, ja, da war mal was. Ich könnte ja die tiefe Be­trof­fen­heit der Politiker verstehen, würden es Lügen sein, die dort publiziert wurden. Aber das sind einfach klasse Analysen von kom­pe­ten­ten Diplomaten. Da kann man nichts gegen sagen. Merkel und Wes­ter­wel­le sind immerhin Re­prä­sen­tan­ten unseres Landes. Wenn die sich durch eine rosa-rote Brille sehen, nur zu, aber das heißt noch lange nicht, dass der Rest das auch tut.

Illegaler Leak? Würden sich diese selbst­er­nann­ten Politiker eher mal mit ihren illegalen Ma­chen­schaf­ten be­schäf­ten, die sich eher kon­tra­pro­duk­tiv auf unsere Schein-Demokratie auswirken, wären unsere Steu­er­gel­der ja sinnvoll verwendet. Pri­vatssphä­re? Nein, haben wir Bürger auch nicht mehr.

Was würde mich in unserer Welt noch an Leaks in­ter­es­sie­ren? Dokumente über 9/11, wo die USA die Zer­stö­rung ihrer Twin-Towers plant. Dann hätte man eine schöne Theorie endlich bestätigt. Aber sonst? Menschen werden gefoltert, Menschen werden getötet, Menschen werden versklavt. Was sollte uns noch er­schüt­tern?

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