mecker. mecker. mecker.

iX Review über Wuala

Ich will mich eigentlich gar nicht mehr über die Situation aufregen, aber wenn die iX jetzt auch noch anfängt. Hier, die „ix: Magazin für pro­fes­sio­nel­le In­for­ma­ti­ons­tech­ni­k“!

Zwischen Ungetümen wie Ruby on Rails 3.0, Facebook-Pro­gram­mie­rung (einself) und Editoren für die Windows PowerShell (der Titel ist schon Hohn genug), gibt es noch Wuala – Online-Storage auf Peer-to-Peer Basis (Seite 80).

Ich muss zuerst mal loben. Sie haben die Formel zur Berechnung des ge­tausch­ten Speichers richtig hin­be­kom­men!1 Allerdings leidet der Redakteur auch an einer kleinen Farb­schwä­che, so lobt er doch die neue GUI und findet, dass der braune Matsch an geteilten Ordnern rot sei. Ferner wird davon gesprochen, dass nicht alle Teile von Wuala quelloffen sind – äh, wie bitte? Nicht alle? Eher ganz wenige, um nicht zu sagen: keine Nen­nens­wer­ten!

Aber gut, das war gar nicht das Problem. Vielmehr ist der Artikel mal wieder ein Pa­ra­de­bei­spiel für pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus:

Ist ja jetzt nicht so, dass Wuala all diese Details über­sicht­lich irgendwo auflistet. Daran muss immer noch gearbeitet werden. Aber dass ein Magazin, dass pro­fes­sio­nell im Namen hat, so einen Müll liefert, ist doch wirklich eine Zumutung. Man erkennt doch deutlich, dass der Autor, der doch schon seit zehn Jahren in der IT tätig ist, keine Ahnung vom Thema hat.

ps: ich habe die iX übrigens nicht abonniert ;-)

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