mecker. mecker. mecker.

Dateiaustausch zwischen Windows und Mac

Man darf sich vorstellen. Eine Zweier-Wohn­ge­mein­schaft, zwei Nerds und ein, nein zwei Router. Folgendes Setup. Alles, was per WLAN zugreift, ist per se schon einmal unsicher und wird daher nicht prio­ri­siert behandelt, alles was per LAN läuft, hat eine MAC-Adressen-Sperre. Dass das irgendwie etwas über­trie­ben ist für eine Zweier-WG, muss ich hier nicht erwähnen. Nachdem nun meine MAC-Adresse frei­ge­ge­ben wurde, konnte es losgehen. Es standen circa 50 GiB von mir und 30 GiB von der Gegenseite an.

Vieles bei Apple ist ja irgendwie durchdacht. Aber dieses FileVault hat mehr Kanten als man sich erträumen kann. Ich habe in Erinnerung, es ist eine trans­pa­ren­te Encryption. Nun gut, dann öffnen wir eine Datei-Freigabe per FTP und was wird gefordert? Ach nur das Passwort zum Ent­schlüs­seln des Kontos. Ist das nicht schon übel genug, so wird aber der Container, also das Home-Dir vom Nutzer nicht ent­schlüs­selt. Denn es ist doch viel trans­pa­ren­ter, wenn man in dem Sparse Image rumwuselt! 400 GiB per 1 GiBit-Lan ist ja wohl eine Klei­nig­keit!1

Also gut. Meine erste und einzig gute Idee war ja, dass ich einfach einen Webserver starte. python -m SimpleHTTPServer und gut ist. Problem. Windows hat kein wget -r. Und dann? Dann habe ich die Daten der Ge­gen­stel­le über eine Samba-Freigabe gezogen und habe meine Daten auf eine USB-Festplatte geschoben und dann an den anderen Rechner an­ge­schlos­sen. Denn Daten auf die Samba-Freigabe wurde wenigen MB mit cannot allocate memory ab­ge­stem­pelt.

Software, wie sie leibt und lebt. Echt. Unfassbar.

Das ist genauso wie mit der In­ter­net­frei­ga­be beim Mac. Das ist ja sicherlich alles so stan­dard­kon­form im­ple­men­tiert, dass nur die stan­dard­kon­formen Endgeräte von Apple dazu verbinden können. Wenn ich mein iPhone per Bluetooth kopple, dann diese Verbindung über den Airport freigebe, so muss ich auf Ver­schlüs­se­lung verzichten, weil kein Windows-Client irgendwie verbinden kann. Macht sich natürlich prima, so ein offenes WLAN in einem Gebäude, wo alle kein Uni-WLAN haben.

Aber ich sehe Licht­fun­ken am Ende des Tunnels. Adobe hat neuerdings die Option zum Cookie-Entfernen. Doch schon im Jahre 2011. Ich deute das als gutes Zeichen.

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