Der Datenschutz und Facebook
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz will „Gefällt mir”-Button
verbieten. Hab zwar noch nie von diesem ULD gehört, aber an sich eine
erstmal begrüßenswerte Forderung. Netzpolitik.org hat dann erst mal so
richtig schön ins Klo gegriffen und gleich noch einmal mehr gefailt, als
sie die Gegenposition (diese Gegenüberstellung macht das ganze so
erbärmlich) das Vorhaben kräftig unterstützt – wobei Netzpolitik.org bis dahin
noch wunderschön zweimal fbcdn.net eingebunden hatte… reden sonst immer um
Datenschutz etc. pp., aber dann das. Hat was verlogenes.
Nun sind sie gleich dabei und haben eine Anleitung von Linus Neumann (re:Fefes Blog \<3) erstellen lassen, allerdings nicht für die Twitter und Flattr-Buttons. Denn das ist natürlich GANZ WAS ANDERES!!1
Diese Problematik ist aber essentiell. Wo ziehe ich den Strich zwischen
Datenschutz und Internet? Wenn ich YouTube-Videos oder andere fremde Inhalte
(Bilder, Stylesheets etc.) einbinde, weil das Internet nunmal so ist – aber
jeder drecks Browser gleich Referrer, Cookie und ETags mitschickt. DAS ist für
mich das Problem. Der Nutzer ist seinem Browser hilflos ausgeliefert, der brav
dem HTML folgt und ungefragt alle src=-Attribute lädt. Das ist nicht das
Problem vom Facebook-Button.