WhatsApp kennt sicherlich jeder Smartphone-Nutzer. Hat über zwei Millionen aktive Nutzer zu jeder Stunde und ist für jede mobile Plattform verfügbar, leider nur nicht für den Desktop. Das lässt sich ja vielleicht ändern, dachte ich mir und schmiss WireShark an:
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Sieht ziemlich unleserlich aus. Die ersten zwei Bytes beginnen wohl das interne XMPP-Protokoll, WhatsApp-Version und dann… äh ja. Dann sind da meine Telefonnummer, Name, Ziel-Nummer (+ deren Zweitnummer und Geburtsdatum) der Gesprächspartnerin.
Wohlgemerkt ist das ein Dump, wenn ich die App einfach öffne. Wenn Text kommt, dann ist da etwas weniger (Nachricht: Ich doch nicht xD).
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Ich war etwas erstaunt. WhatsApp verschlüsselt – aber nur das eigene Protokoll, was mit den Nutzerdaten passiert, ist ihnen egal. Ich kann mir keine Erklärung dafür geben. Rechenleistung geht ja eh schon drauf, indem das Protokoll verschlüsselt wird, warum also nicht gleich noch den Rest verschlüsseln? Hauptsache keiner entwickelt einen Desktop-Clienten außerhalb ihres Einflussbereiches!11
Im öffentlichen Hotspot sind die Daten für jedermann lesbar, für
verschlüsseltes WLAN kann der Beitreber ngrep-en und dass GMS/UMTS nicht
mehr sicher ist, weiß man spätestens nach dem Skandal in Dresden. Das
Problem ist auch nicht unbekannt, nur hat es noch keiner genug
reverse engineered.
PS: alle personenbezogenen Informationen sind anonymisiert.