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Auf der Suche nach Alternativen bin ich kürzlich auf humyo gestoßen. Der Anbieter bietet 10 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz und hat ähnliche Preise wie Wuala für Speicher Kaufen:

  • 77,34 € je 100 GB (100 € Wuala) pro Jahr
  • 773,38 € für 1 TB (640 € Wuala) pro Jahr

Bei Wuala lohnen sich im direkten Vergleich nur hohe Speichermengen, da humyos Preise linear ansteigen.

Der technische Vergleich von Wuala und humyo ist wie mit Birnen und Äpfeln, letztendlich kann man beide essen. Caleido hat mit Wuala allerdings dieselben Ziele wie humyo:

  • Backup für Privatpersonen
  • Backup für Unternehmen
  • Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit
  • soziale Komponente

Was haben humyo und Wuala gemeinsam:

  • AES Verschlüsselung (humyo 256 Bit SSL [1] | Wuala 128 Bit [2])
  • automatische Backups
  • Webinterface
  • Streaming
  • Teilen von Dateien/Ordnern mit Freunden; mit 'Welt'
  • hohe Geschwindigkeiten

Allerdings sind beide Dienste unterschiedlich aufgebaut. Wuala hat das Ziel einer profitablen Backup Lösung mit Nutzung einer P2P Cloud, die auf längere Zeit eine höhere Redundanz und Geschwindigkeit bringt.

Weil bei humyo alles auf Servern des Unternehmens läuft, haben sie den Vorteil, dem Nutzer ein sehr umfangreiches Webinterface zu bieten, unter anderem mit webDAV.

Während humyos offizielle Software nur auf Windows und betamäßig auf dem Mac, unterstützt Wuala hingegen Linux schon ziemlich gut.

Was humyo attraktiver macht als Wuala:

In meinen Augen ist humyo eine deutlich interessante Backuplösung als Wuala.

Webinterface:

Ich habe eine Dateimanager ähnliche Oberfläche im Browser, die es auch ermöglicht, Filme und Musikdateien direkt im Webinterface zu streamen; und das mit jeglicher Datei, egal ob privat, geteilt oder öffentlich.

Für die soziale Seite gibt es dort auch die Möglichkeit der privaten Nachrichten, die Wuala schon seit eh und je fehlen. Und es gibt auch RSS Feeds ;)

Transparenz:

Sowohl Wuala als auch humyo bieten hohe Sicherheit. Aber ich kann wieder bei keinem nachvollziehen, ob diese auch wirklich gegeben ist.

Wuala hat ein Crypttree Paper veröffentlicht, dennoch enthält es absolut nichts über die eigentliche Verschlüsselung, sodass ich auch weiterhin Caleido vertrauen muss, als der Verschlüsselung. Bei humyo ist das nicht viel anders.

Zugriff:

Wuala bietet zumindest für Windows eine ausgezeichnete FSI Integration, für Linux und Mac OS X soll es auch bald besser werden. humyo hat zwar von Haus aus (das ist das Webinterface) keinerlei Software dabei, allerdings gibt es einen WebDAV Zugriff, sodass neben der Software für Windows und OS X auch Linux Nutzer diesen Dienst nutzen können.

Über das WebDAV können aber auch beispielsweise Handys und auch das Eifon darauf zugreifen, was Wuala noch nicht bietet.

Für Unternehmen, die sowieso bedenken haben, Firmengeheimnisse Online bei einem Anbieter zu sichern, fliegen sowohl humyo als auch Wuala einfach heraus. Interessant ist allerdings noch der geteilte Speicherplatz für Unternehmen, allerdings dürfte das bei Wuala auch bald Einzug erhalten.

Allerdings kann man sich dem behelfen, einfach ein paar mal zu TrueCrypten und dann wiederum reicht auch ein Hosting bei rapidshare aus.

Also Caleido, etwas mehr Transparenz und schon gäbe es bei Unternehmen nicht mehr völlige Ablehnung ;)

Ein Jahr 100 GB bei humyo für 2,21 €

Bei einer kurzen Recherche zu humyo bin ich ziemlich schnell auf ein ziemlich attraktives Angebot gestoßen:

Das Computer Boulevard Magazin Computerbild hat seit dem 26. September eine Aktion, die einem Privatanwender 100 GB für ein Jahr gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr von 2,21 € bietet.

Nach dem einen Jahr kann entweder gekündigt werden oder nach Gefallen zahlt man für die 100 GB eben 60 €.


Ihr geht auf http://humyo.de/ und klickt auf Für Zuhause und gebt beim Gutscheincode: computerbild ein. Frei nach ihrem Artikel: Sonderaktion: Sichern Sie sich 100 Gigabyte Speicherplatz im Internet


ps: für Linux rockt das ganze WebDAV über 'davfs2' mittels Eintrag in der fstab richtig. Damit funktioniert auch das nicht unterstützte rsync.

written by posativ

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