posativs Blog

Wuala im September '09 (Part I)15.09.2009, 23:27 Uhr

Es gibt einiges nachzuholen. Damit es nicht allzu unübersichtlich wird, teile ich das Blogposting im September in zwei Teile auf.

Im Übrigen läuft jetzt auch wieder RSS 2.0

Wuala Release Notes

16. August : (2009-08-16)

This is mainly a preparation release for the one following later this week. More informations will follow in a few days. Be patient. :)

This release contains:

Partial loading/saving of fragments when receiving/sending them -> less memory usage
Index of fragments persistent on disk instead in memory -> less memory usage
Switch to Cocoa on OS X
Smaller bugfixes/improvements

Wie schon im kurzen Report im August erwähnt:

Neustrukturierung der Fragmente. Dazu ist auch das rechenintensive Zusammenfügen der vielen Fragmente beim Download weniger speicherlastig geworden.

Mit Cocoa unter OS X ist wohl das Framework für die GUI Integration gemeint. Cocoa ist die API unter Mac OSX.


19. August (2009-08-19)

Anniversary Release:

Feature: trash bin. Allows to restore deleted files.

Ein Feature, das seine störende Dominanz in den 'Eigenen Dateien' nicht rechtfertigt. Es ist noch etwas bugbelastet und nicht gerade schön, geschweige denn optional.

Desweiteren belegt es den Speicherplatz nur an anderer Stelle, von daher frage ich nach dem reellen Nutzen. Ein 'Sind Sie sicher'-Dialog beim Löschen wäre effektiver.

Mittels Shift + Del lässt sich der Papierkorb umgehen (wirft allerdings den nervigen gerade erwähnten Dialog auf.)

Pro Feature: time travel, allows to access previous version of a file and to see the history of a folder over time

Ähnlich wie in DropBox (oder ziemlich genau) hat der User nun die Möglichkeit auf verschiedene zeitliche Versionen seiner Daten, nachdem diese überschrieben wurden. Das Ganze lässt sich schnell über F8 aktivieren.

Bis zu 10 Versionen einer Datei kann der User dabei besitzen.

Desweiteren ist diese Funktionen Pro-Usern vorbehalten.

Pro Feature: backup folders, choose a local folder from your hard drive to be automatically synchronized to Wuala

Das ist ein ganz nettes Feature was vor allem dem seriösen Gebrauch sehr zugute kommt und sicherlich einige neue User anlocken wird.

Über das Menü lässt sich nun anstelle des (Standard)-Ordners ein Backup Ordner erstellen, der einen Ort auf dem lokalen System synchronisieren wird. Das Synchronisierungsintervall kann: minütlich/stündlich/täglich/wöchentlich/monatlich sein.

Backup-Ordner lassen sich im Übrigen nicht mit einer Gruppe teilen und beherrschen auch das Time Travelling ganz gut.

Screenshot von einem Backupordner samt Optionen und Timetravelling: Link

Läuft ziemlich performant, selbst wenn aktiv an den Dateien gearbeitet wird. Zudem wird eventuell eine optionale Komprimierung mit eingebaut um bsw. bei vielen Textdokumenten Speicher zu sparen.

In der Blogreihe "Effective Usage" hat Oona auch gleich ein ausführliches Tutorial für das neue Feature gegeben.

Switch back to Carbon on OS X (Cocoa does not work on OS X 10.4)
Changed cache logic: cached items that are not yet uploaded now count towards cache limit, but are not deleted on clenaup
Hat häufig für Verwirrung gesorgt, wenn trotz angezeigter 0 Byte im Cache im Local2 Ordner dennoch mehrere Gigabytes von den Uploads lagen...
Comments: text now selectable, resolved displaying bug
Reduced memory usage when uploading lots of files
New logo

Also ich kommentiere es ungerne. Es sieht wirklich sehr gewöhnungsbedürftig aus. Immerhin hatte Wuala vorher ein Logo, das einfach Stil hatte. Der Schritt ist dennoch nachvollziehbar, denn seit der Übernahme [1] durch LaCie hat das coole innovative Logo von Wuala einfach nicht in das Repertoire von Lacie gepasst.

Nun können sie nämlich auch bald NASs verkaufen, die ein Wuala-Zertifikat tragen.

Das 'Alte' vs das 'Neue' Logo:

Alt

versus

Neu

Die Diskussionen waren ewig (siehe Kommentare im offiziellen Blogeintrag) und letztendlich hilft es nur, zumindest symbolisch das Desktop-Icon gegen das Alte auszutauschen :)

Invites

Mit der Beta Anniversary hat man nun wieder das Invite-System eingeführt (DropBox-ähnlich):

  • jeder User erhält pro geworbenen User 250 MB
  • jeder Pro-User erhält pro geworbenen User 500 MB
  • jeder User von einem User geworben, erhält 1 GB 'Startguthaben'
  • jeder User von einem Pro-User geworben erhält 2 GB

für jeweils ein Jahr, maximal werden 6 GB gutgeschrieben.

Um zu Werben gibt es im 'Freunde'-Tab ein Link, bei dem sich dann dieser Dialog öffnet:

Invites

Das Invitesystem ist leider genauso simpel wie in der Alpha-Zeit. Es existieren zwar Blacklisten, die Wegwerf-Emailadressen blockieren, allerdings ist es bei beispielsweise GoogleMail möglich, aus einemnamen@gmail.com sehr viele Alternativ-Adressen zu kreieren: e.inemnamen@gmail.com, e.inemnamen@googlemail.com, ei.nemnamen@gmail.com usw. (kommt alles an die 1. Adresse an)

Womit man sich sehr schnell selber die 6 GB zuspielen kann...

Teamzuwachs

Caleido scheint sich zu einem großen Unternehmen zu entwickeln. So zählt das Team zwei neue feste Mitarbeiter.

Zum einen ein Systemadministrator Dario

New Team Member (11. September)


und desweiteren Bernd, welcher im Supportbereich tätig sein wird.

New Team Member (14. September)

written by posativ

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