posativs Blog

KDE 4.5 endlich für Arch Linux

25.08.2010, 12:23 Uhr

Seit gestern 22:00 Uhr ist die neue KDE-Version 4.5 im extra-Repositoriy von Arch Linux verfügbar (danke an cn für diesen Hinweis). In den News steht, dass eine Mittellösung gefunden wurde: kdepim wird zwar als 4.5 ausgeliefert, beinhaltet aber noch Version 4.4.5.

Die neue Release fühlt sich angenehm stabil an. Es hängt weniger und die Reaktionszeiten sind etwas gemindert worden, aber sehr viel mehr auch nicht. Dafür haben sie das Thema allgemein etwas dunkler gehalten und Blur (aka Unschärfe) implementiert. Sachen, die keiner braucht, aber toll aussehen:

blur

Konqueror soll auch Webkit (kwebkitpart) nutzen können; aktivieren kann man das... weiterlesen.

Das Drama um KDE 4.5.0

16.08.2010, 18:03 Uhr

Seit sechs Tagen ist KDE 4.5 draußen. Seltsamerweise ist es immer noch nicht in den Repositories, was mich wundert, denn 4.4 war zwei Tage später verfügbar.

Die neue Release enthält hauptsächlich:

  • Tiling window management
  • DBus notifications
  • UI streamlining
  • Konqueror uses Webkit now (was für ein Eingeständnis)
  • Main focus on stability & performance

Das ist nur die halbe Wahrheit. 4.5 enthält auch einen unfertigen kdepim (Kontact) und diverse grobe Schnitzer, sodass Gentoo KDE 4.5 erst ab Version 1 (4.5.1) in die offiziellen Repos nehmen wird – bei Arch wird das dann wohl auch so sein.

Das sieht derzeit... weiterlesen.

Der facebook-„Leak“

31.07.2010, 16:07 Uhr

Seit gestern früh gibt es einen gewaltigen Torrent in der Piratenbucht (hatten die nicht mal ihr Verfahren verloren?), lustigerweise gibt es eine Liste mit zurückverfolgten IP-Adressen auf dem Szene-Portal gulli.com. Darunter tummeln sich so Firmen wie Apple, BBC, IBM, Intel und die Vereinten Nationen (?).

Ich hab lang überlegt, ob ich mir den Torrent ziehe – legal wäre es ja – aber da waren teilweise 5000-6000 Peers auf 2000-3000 Seeder. Das dauert immer sehr lange und strapaziert den Uplink unnötig. Hab mich dann aber doch für ein aria2 Facebook_directory_-_personal_details_for_100_million_users.torrent entschieden; und der Download war schon... weiterlesen.

billige vServer

24.07.2010, 18:33 Uhr

Mein Vertrag mit hosteurope läuft aus und obwohl ich mit dem Paket vollkommen zufrieden bin, so habe ich den Vertrag gekündigt. Ich hatte folgende Dienstleistungen (für günstige 2,99 €/Monat):

  • viele Subdomains, Email – das Übliche halt
  • 50 GB/Monat Traffic bei 2 GB Speicherplatz
  • CGI mit Php, Perl und Python auf einem Apache
  • kein Zugriff auf die .htaccess noch WSGI-Möglichkeiten
  • nur FTP(S), kein SSH

vServer (virtual host)

ist ja eines dieser Buzzwörter der letzten Jahre. Der Hype lässt auch kein bisschen nach... Ich bekomme also einen virtuellen root-Server, d.h. ich bin root auf meinem eigenen Betriebssystem und kann machen und... weiterlesen.

Wuala läuft nie 100% stabil. Das kann sicherlich jeder Nutzer bezeugen - immerhin ist Wuala eine Software im Beta-Stadium (, die dafür dennoch erstaunlich stabil läuft).

Allerdings ist ein nahezu 100% laufendes Wuala für den Serverbetrieb wichtig, denn sonst erhält man die 100 Gigabyte Speicher nicht - nur, weil sich Wuala mal wieder verabschiedet hat und man nicht die Muße hat, stündlich zu gucken, ob noch alles läuft.

alive.py - automatisches Neustarten von Wuala, falls es crasht

Ich habe seit einigen Wochen ein Python-Skript in Betrieb , dass einen nahtlosen Betrieb von Wuala erlaubt. Dabei wird das Skript mittels python... weiterlesen.

Ubuntu auf's SheevaPlug

08.01.2010, 20:07 Uhr

Hä, aber da ist doch schon ein Ubuntu drauf, oder?

Ja, das stimmt so.

Allerdings ist das vorinstallierte Ubuntu der schlechteste Ausgangspunkt, den man sich wohl denken könnte:

  • alter, unvollständiger U-Boot Loader
  • alter, langsamer Kernel
  • misskonfiguriertes Ubuntu
  • sehr langsames Filesystem JFFS2

Das Gute ist: Es gibt ein Tool, da macht man quasi zwei Klicks, und schon sind alle genannten Punkte in einem Rutsch erledigt.

Im Schnelldurchlauf

  • SheevaPlug Installer
  • Entpacken und Terminal und ./README.txt öffnen, kurz lesen.
  • "openocd" benötigt (in Ubuntu Quellen). Arch Linux hat es im AUR (openocd-git-libftdi)
  • USB Stick (/mnt/disk) fat32 formatieren (mkfs.msdos) und die... weiterlesen.

Gestern habe ich ja schon den ersten Einblick geschildert.

Heute hab ich noch kurz weitergemacht, teils mit erfreuten Ergebnissen, teilweise etwas schlechten.

Ubuntus ARM Repository: ports.ubuntu.com

Nirgends habe ich eine vollständige Liste der möglichen Pakete gefunden. Nirgends.

Daher habe ich einmal apt-get update samt apt-cache pkgnames gemacht und nun eine vollständige Liste aller Pakete, die am 25.12.2009 bereits im Repository waren:

10:32:56::# apt-cache pkgnames
--> http://posativ.org/blog/files/linux/sheevaplug/all-packages.txt

10:35:03::# apt-cache stats
Total package names: 32956 (1318k)
 Normal packages: 25053
 Pure virtual packages: 250
 Single virtual packages: 2200
 Mixed virtual packages: 240
 Missing: 5213

10:35:25::# cat /etc/apt/sources.list
deb http://ports.ubuntu.com jaunty main restricted universe... weiterlesen.

Tja, wie beginnt man diesen Blogpost nicht prahlend?
Ich habe vom Weihnachtsmann etwas aus England erhalten: Marvells SheevaPlug

Wenn jetzt jemand denkt "Hää, wasn das?":

Ein SheevaPlug ist ein headless Server für den Betrieb zu Hause. Bei maximal 11 Watt mit angeschlossener USB-Festplatte, samt Ethernet und Flash Karte unter Volllast. Soviel brauchen manche High-End Rechner, wenn sie angeblich "aus" sind.

Nutzen kann man das z.B. für: Wuala, IRC-Bouncer, Fileserver, Torrent und Webserver.

SheevaPlug Dev Kit

SheevaPlug; CC-Bild

Um jetzt nicht wiederzukauen, was andere Blogs bereits gepostet haben, nur eine kurze Übersicht:

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