posativs Blog

Inzwischen habe das SheevaPlug seit über einem halben Jahr und kann nun quasi einen Erfahrungsbericht darüber schreiben. Wofür ist das Teil zu gebrauchen, was geht damit nicht und brauch man es überhaupt?

Wofür ist das Teil zu gebrauchen

Ich selbst nicht viele Dienste laufen. Das Teil pendelt so bei 5-10% CPU-Nutzung her, erzeugt eine Last von 0.3 und eine RAM-Auslastung von 30% (149 MiB).

Wird erzeugt von:

  • TwonkyMedia server
  • Subsonic
  • vsftpd - Secure, fast FTP server
  • Munin
  • lighttpd
  • rtorrent
  • wuala

Mein SheevaPlug hat ja ein Debian Squeeze (Testing) im NAND – 512 MiB – und das ist da schon ganz... weiterlesen.

Inzwischen wurde mein kleiner vServer freigeschaltet, von dem letztens berichtet habe. Der DNS-Eintrag nach blog.posativ.org löst auch schon zum vServer auf. Darauf läuft jetzt ein Debian Squeeze in der 32-Bit Ausführung.

Server lokal emuliert

Da der Server nun produktiv genutzt wird, brauche ich eine relativ identische Arbeitsumgebung wie auf dem Server und weil dort irgendein „Debian Minimal 6.0“ verwendet wird – ein Eigenbau des Virtualisierers – das ich leider nicht direkt installieren kann, habe ich mich nach der minimalen Installation eines Debian Testing (Netzwerk-Installation) umgeschaut und die auch recht schnell gefunden: Daily build #1 for i386.

Dazu habe... weiterlesen.

billige vServer

24.07.2010, 18:33 Uhr

Mein Vertrag mit hosteurope läuft aus und obwohl ich mit dem Paket vollkommen zufrieden bin, so habe ich den Vertrag gekündigt. Ich hatte folgende Dienstleistungen (für günstige 2,99 €/Monat):

  • viele Subdomains, Email – das Übliche halt
  • 50 GB/Monat Traffic bei 2 GB Speicherplatz
  • CGI mit Php, Perl und Python auf einem Apache
  • kein Zugriff auf die .htaccess noch WSGI-Möglichkeiten
  • nur FTP(S), kein SSH

vServer (virtual host)

ist ja eines dieser Buzzwörter der letzten Jahre. Der Hype lässt auch kein bisschen nach... Ich bekomme also einen virtuellen root-Server, d.h. ich bin root auf meinem eigenen Betriebssystem und kann machen und... weiterlesen.

Wuala läuft nie 100% stabil. Das kann sicherlich jeder Nutzer bezeugen - immerhin ist Wuala eine Software im Beta-Stadium (, die dafür dennoch erstaunlich stabil läuft).

Allerdings ist ein nahezu 100% laufendes Wuala für den Serverbetrieb wichtig, denn sonst erhält man die 100 Gigabyte Speicher nicht - nur, weil sich Wuala mal wieder verabschiedet hat und man nicht die Muße hat, stündlich zu gucken, ob noch alles läuft.

alive.py - automatisches Neustarten von Wuala, falls es crasht

Ich habe seit einigen Wochen ein Python-Skript in Betrieb , dass einen nahtlosen Betrieb von Wuala erlaubt. Dabei wird das Skript mittels python... weiterlesen.

Ubuntu auf's SheevaPlug

08.01.2010, 20:07 Uhr

Hä, aber da ist doch schon ein Ubuntu drauf, oder?

Ja, das stimmt so.

Allerdings ist das vorinstallierte Ubuntu der schlechteste Ausgangspunkt, den man sich wohl denken könnte:

  • alter, unvollständiger U-Boot Loader
  • alter, langsamer Kernel
  • misskonfiguriertes Ubuntu
  • sehr langsames Filesystem JFFS2

Das Gute ist: Es gibt ein Tool, da macht man quasi zwei Klicks, und schon sind alle genannten Punkte in einem Rutsch erledigt.

Im Schnelldurchlauf

  • SheevaPlug Installer
  • Entpacken und Terminal und ./README.txt öffnen, kurz lesen.
  • "openocd" benötigt (in Ubuntu Quellen). Arch Linux hat es im AUR (openocd-git-libftdi)
  • USB Stick (/mnt/disk) fat32 formatieren (mkfs.msdos) und die... weiterlesen.

Gestern habe ich ja schon den ersten Einblick geschildert.

Heute hab ich noch kurz weitergemacht, teils mit erfreuten Ergebnissen, teilweise etwas schlechten.

Ubuntus ARM Repository: ports.ubuntu.com

Nirgends habe ich eine vollständige Liste der möglichen Pakete gefunden. Nirgends.

Daher habe ich einmal apt-get update samt apt-cache pkgnames gemacht und nun eine vollständige Liste aller Pakete, die am 25.12.2009 bereits im Repository waren:

10:32:56::# apt-cache pkgnames
--> http://posativ.org/blog/files/linux/sheevaplug/all-packages.txt

10:35:03::# apt-cache stats
Total package names: 32956 (1318k)
 Normal packages: 25053
 Pure virtual packages: 250
 Single virtual packages: 2200
 Mixed virtual packages: 240
 Missing: 5213

10:35:25::# cat /etc/apt/sources.list
deb http://ports.ubuntu.com jaunty main restricted universe... weiterlesen.

Tja, wie beginnt man diesen Blogpost nicht prahlend?
Ich habe vom Weihnachtsmann etwas aus England erhalten: Marvells SheevaPlug

Wenn jetzt jemand denkt "Hää, wasn das?":

Ein SheevaPlug ist ein headless Server für den Betrieb zu Hause. Bei maximal 11 Watt mit angeschlossener USB-Festplatte, samt Ethernet und Flash Karte unter Volllast. Soviel brauchen manche High-End Rechner, wenn sie angeblich "aus" sind.

Nutzen kann man das z.B. für: Wuala, IRC-Bouncer, Fileserver, Torrent und Webserver.

SheevaPlug Dev Kit

SheevaPlug; CC-Bild

Um jetzt nicht wiederzukauen, was andere Blogs bereits gepostet haben, nur eine kurze Übersicht:

ältere Beiträge →

written by posativ

by-nc-sa