Ich führe ab sofort Tagebuch über scheinbar völlig harmlose Installationen, die eigentlich jedes Kind hinbekommen sollte.
Auf meinem SheevaPlug läuft mittlerweile ein Arch Linux. Das geht ruckzuck zu installieren. Habe allerdings ungefähr acht
Stunden damit vergeudet, dass entweder die USB-Kontaktstelle, die Mini-USB-Kontaktstelle wackelte, der verwendete Computer oder
der verwendete USB-Stick nicht der richtige war. Wie sich zum Schluss herausgestellt hat, konnte als USB-Stick nicht der
LaCie CooKey herhalten, sondern einzig ein ausgeliehener Stick aus einem Überraschungsei (so ein Hippo-Ding) funktionierte, aber
nur, wenn der Abstand vom Mond zur Erde ein Vielfaches von π war, sonst ließ er sich nicht ein zweites Mal mounten.
Arch Linux auf …weiterlesen.
Da die Arch Linux Repos, bedingt durch die geringe Projektgröße, im Vergleich zu den Ubuntu Repositories
nicht ganz mithalten können, gibt es ja das AUR. Dort findet man allerlei
nützliche Tools und vor allem viele Git/Hg/SVN-Varianten. Das ist ja meiner Meinung nach ein Totschlag-Argument
gegen Ubuntu und Co.!
Gut, ich verwende, seitdem ich Arch nutze, yaourt als
Frontend für Pacman und das AUR. Problematisch neben der blöden Schreibweise ist das ziemlich
langsame Suchen nach Software, da immer erst die lokalen Repository-Listen durchgeguckt werden
müssen und die meist nicht gecachedt im RAM liegen.
aursh, slurpy und so
Ist ja nicht so, dass es zu wenig Frontends gibt. Da
ich yaourt mit …weiterlesen.
Einstellungen im iPhone
Wohl wichtigster Schritt ist die Aktivierung des Tetherings im iPhone. Mit iOS 4.1 ging das bei mir, indem ich
die Eingaben für „Mobile Daten“ in „Internet-Tethering“ eingetragen habe (in Einstellungen -> Netzwerk -> Mobiles Datennetzwerk)
Da das Zusammensuchen der APN-Daten schon eine Leistung für sich ist, hier sind die von meinem Provider simyo:
APN: internet.eplus.de
Benutzername: simyo
Kennwort: simyo
Danach sollte ein weiterer Punkt „Internet-Tethering“ erscheinen, mit dem man das nun aktivieren kann.
Linux mit Kernel >= 2.6.34 (nativ!) mittels USB
Mit Kernel 2.6.34 wird das iPhone-Tethering mit einem nativen Treiber unterstützt! Das ganze …weiterlesen.
Vor kurzem habe ich ein älteres iPhone-Modell geerbt, das immerhin simlock-frei ist: iPhone 3G. Mit
dem Update auf Version 4 konnte ich keine Musik mehr synchronisieren. Der Umweg über iTunes unter
Windows ist nicht nur lästig, sondern grausam umständlich.
Woran das nun lag, kann ich nur spekulieren. Die ältere Firmware war bei mir gejailbreakedt und die
neuere (ungejailbreakedt) lief überhaupt nicht. Ich schätze aber, es wurde einmal mehr das
Datenbankformat geändert – wohl um wieder einmal kurzweilige Exklusivität gegenüber anderen Tools
zu genießen.
Quellen
Ich habe mich totgesucht, aber nebenbei interessante Quellen gefunden:
Nachdem ich vor einiger Zeit vom völlig untauglichen Akregator
(zumindest bis 4.4.0) zu Liferea gewechselt bin, war das ja eine völlig neue
Art des Feed-Erlebens. Problem ist nur, dass bei jeder Aktualisierung die Festplatte rattert als ob ich gerade
unter Windows defragmentiere. Pro aktualisierten Feed defragmentiert die Festplatte für zwei bis drei Sekunden.
Beim Neustart am nächsten Tag geht das schon mal ordentlich ab.
Aber es gibt Abhilfe. Es gibt für Arch Linux nämlich eine AUR-Version, die einen ext4-Patch
bereithält, was die andauernden Schreibprozesse mindert (und im Gegenzug die Inkonsistenz nach
einem Stromausfall erhöht): liferea-ext4.
Danach muss man nur noch export LIFEREA_SYNCHRONOUS=0 in seine ~/.bashrc reinschreiben und
sourcen und …weiterlesen.
Seit gestern 22:00 Uhr ist die neue KDE-Version 4.5 im extra-Repositoriy von Arch Linux verfügbar
(danke an cn für diesen Hinweis). In den News steht, dass eine Mittellösung
gefunden wurde: kdepim wird zwar als 4.5 ausgeliefert, beinhaltet aber noch Version 4.4.5.
Die neue Release fühlt sich angenehm stabil an. Es hängt weniger und die Reaktionszeiten sind etwas
gemindert worden, aber sehr viel mehr auch nicht. Dafür haben sie das Thema allgemein
etwas dunkler gehalten und Blur (aka Unschärfe) implementiert. Sachen, die keiner braucht, aber
toll aussehen:

Konqueror soll auch Webkit (kwebkitpart) nutzen können; aktivieren kann man das über
keditfiletype text/html und dann im Reiter Embedded kwebit an die …weiterlesen.
Seit sechs Tagen ist KDE 4.5 draußen. Seltsamerweise ist es immer noch nicht in den Repositories,
was mich wundert, denn 4.4 war zwei Tage später verfügbar.
Die neue Release enthält hauptsächlich:
- Tiling window management
- DBus notifications
- UI streamlining
- Konqueror uses Webkit now (was für ein Eingeständnis)
- Main focus on stability & performance
Das ist nur die halbe Wahrheit. 4.5 enthält auch einen unfertigen kdepim (Kontact) und diverse
grobe Schnitzer, sodass
Gentoo KDE 4.5 erst ab Version
1 (4.5.1) in die offiziellen Repos nehmen wird – bei Arch wird das dann wohl auch so sein.
Das sieht derzeit wieder so aus als KDE 4.0 released wurde. Vollkommen unbrauchbar, erst mit 4.2
halbwegs stabil. 4.4 …weiterlesen.
Hä, aber da ist doch schon ein Ubuntu drauf, oder?
Ja, das stimmt so.
Allerdings ist das vorinstallierte Ubuntu der schlechteste Ausgangspunkt, den man sich wohl denken könnte:
- alter, unvollständiger U-Boot Loader
- alter, langsamer Kernel
- misskonfiguriertes Ubuntu
- sehr langsames Filesystem JFFS2
Das Gute ist: Es gibt ein Tool, da macht man quasi zwei Klicks, und schon sind alle genannten Punkte in einem Rutsch erledigt.
Im Schnelldurchlauf
- SheevaPlug Installer
- Entpacken und Terminal und ./README.txt öffnen, kurz lesen.
- “openocd” benötigt (in Ubuntu Quellen). Arch Linux hat es im AUR (openocd-git-libftdi)
- USB Stick (/mnt/disk) fat32 formatieren (mkfs.msdos) und die Dateien unterhalb von “Installer” nach /mnt/disk/ kopieren
- sudo php ./runme.php nand und warten (php | php5-cli package …weiterlesen.
Gestern habe ich ja schon den ersten Einblick geschildert.
Heute hab ich noch kurz weitergemacht, teils mit erfreuten Ergebnissen, teilweise etwas schlechten.
Ubuntus ARM Repository: ports.ubuntu.com
Nirgends habe ich eine vollständige Liste der möglichen Pakete gefunden. Nirgends.
Daher habe ich einmal apt-get update samt apt-cache pkgnames gemacht und nun eine
vollständige Liste
aller Pakete, die am 25.12.2009 bereits im Repository waren:
10:32:56::# apt-cache pkgnames
--> http://posativ.org/blog/files/linux/sheevaplug/all-packages.txt
10:35:03::# apt-cache stats
Total package names: 32956 (1318k)
Normal packages: 25053
Pure virtual packages: 250
Single virtual packages: 2200
Mixed virtual packages: 240
Missing: 5213
10:35:25::# cat /etc/apt/sources.list
deb http://ports.ubuntu.com jaunty …weiterlesen.
Tja, wie beginnt man diesen Blogpost nicht prahlend?
Ich habe vom Weihnachtsmann etwas aus England erhalten:
Marvells SheevaPlug
Wenn jetzt jemand denkt “Hää, wasn das?”:
Ein SheevaPlug ist ein headless Server für den Betrieb zu Hause.
Bei maximal 11 Watt mit angeschlossener USB-Festplatte, samt Ethernet und Flash Karte unter Volllast.
Soviel brauchen manche High-End Rechner, wenn sie angeblich “aus” sind.
Nutzen kann man das z.B. für: Wuala, IRC-Bouncer, Fileserver, Torrent und Webserver.
SheevaPlug Dev Kit

Um jetzt nicht wiederzukauen, was andere Blogs bereits gepostet haben, nur eine kurze Übersicht:
- ARM Prozessor mit 1,2 Ghz
- 512 Mb RAM
- 512 Mb NAND (interner Flash Speicher)
- 1x USB 2.0 (480 Mb/s) Port, 1x Gigabit Netzwerk, …weiterlesen.