mecker. mecker. mecker.

Linkschleuder #15

02.02.2012, 21:56

Diesmal etwas *hust* sehr *hust* Mac-lastig.

  • Nativader Client für rtorrent schlecht­hin.
  • TunnelerX – und der Vorgänger Tunneler, der ein Icon in die Leiste setzt, um ad-hoc einen SSH-Tunnel aufzubauen.
  • NinjaKit – Greas­e­Mon­key für Safari.
  • MplayerX – eine Art VLC nur in hübsch (und funk­tio­na­ler).
  • Postbox – ein kom­mer­zi­el­ler Mozilla Thun­der­bird Fork, der einfach nur etwas mehr Mac-GUI hat. Nicht emp­feh­lens­wert.
  • Lyn – möchte eine leicht­ge­wich­ti­ge iPhoto-Al­ter­na­ti­ve sein.
  • MiniUsage – zeigt diverse (unzählig viele) Sta­tus­in­for­ma­tio­nen leicht zugänglich per Dropdown-Menü in der Leiste an.
  • MacDentroOS X War­tungs­tool, das die UNIX-Dienste und -Interna aufräumt (cronjobs laufen, etc. pp.). Gibt’s auch in hübsch und kom­mer­zi­ell: Cocktail.app.
  • Enqueue – eine leicht­ge­wich­ti­ge iTunes-Al­ter­na­ti­ve. Klare Empfehlung von mir!
  • Bean – eine Text­ver­ar­bei­tung für OS X. Hilfreich, wenn man auf Pages/Open|­Li­bre­Of­fice verzichten möchte.
  • SourceTree – kos­ten­lo­ser Client für Mercurial und Git mit In­te­gra­ti­on von github.com wei­ter­le­sen.

polipo – a caching web proxy

29.01.2012, 20:21

In den zwei ver­gan­ge­nen Wochen habe ich viel mit Proxy-Techniken rum­ge­spielt. Anfangs noch ein SOCKSv5 über SSH getunnelt, über direkte HTTP Au­then­ti­fi­zie­rung mit polipo und Privoxy im Chaining auf einem 128 MiB RAM Host in der Schweiz. Leider entsprach das nicht direkt meinem Wunsch, den Verkehr bis zum an­ony­mi­sie­ren­den Proxy im Klartext zu schicken – und langsam(er) war es auch. Für zwei Tage hatte ich auch mein SheevaPlug als caching web proxy miss­braucht, nur machte das in der Verbindung mit Privoxy nicht allzu viel Spaß: über 3 Sekunden für ein Aufruf von spiegel.de.

Das primäre Problem mit SSH war das Abbrechen der Verbindung in jedem Fall nach dem Ru­he­zu­stand (wenn nicht schon nach 5 Minuten nichts tun, was zumindest mit KeepAlive gehalten werden kann, eine DSL-Zwangs­t­ren­nung überlebt das nicht). Zu spät habe ich von autossh erfahren und habe statt­des­sen mit der Äpp Tunneler bzw. dessen Nachfolger TunnelerX (free as in free beer) gespielt, wo letzteres zwar die Ports richtig hinbekommt, nur ersteres aber die SOCKSv5-Verbindung – re­con­nec­ten nach dem Schlafen kann es auch nicht.

Mit DSL ~4500 macht ein Setup mit einem wei­ter­le­sen.

Linkschleuder #11

02.01.2012, 19:11

Diesmal stark apfel-lastig; zwei zu Twitter, Rest zu OS X.

As a result of my last per­for­mance im­prove­ments to acrylamid I was not able anymore to measure the memory used via Activity Monitor. I can measure cpu time in many different ways using time or python’s neat -m cProfile -s cumulative argument in front of my real program call, but I don’t know any way to measure memory of fast ending ap­pli­ca­tions.

Memory Profiling

The first fact I found is that python has no ca­pa­bil­i­ties of profiling and BSD’s version of time had no memory statistics support (seems, linux version can do this). But there’s an App… erm tool for that: valgrind. Using it with OS X’ default python produces a lot of output and will slow down code execution, therefore you have to call valgrind with a specific supression file using Massif: a heap profiler (or re-compile --without-pymalloc):

$> valgrind --tool=massif --suppressions=Misc/valgrind-python.supp \
   python ../acrylamid/bin/acrylamid gen
$> ms_print massif.out.1928 > out.txt

The latter produces a heap profile written to out.txt. KDE/Linux seems to have a visualizer, KCacheGrind, weit­er­lesen.

TextMate

18.12.2011, 18:02

Bevor ich so langsam zum Sublime Text Editor wechseln werde (es sei denn, Version 2 bringt es), noch einmal kurz meine Lieblings-Bundles, sprich Macros, Themes und Snippets.

Bundles

In­stal­liert wird das alles nach ~/Library/Application Support/TextMate/.

Linkschleuder #10

16.12.2011, 19:31
  • da­e­mon­tools – nein nicht die Daemon Tools, um äh Si­cher­heits­ko­pi­en zu mounten, sondern einen Prozess-Supervisor wie init.d und kann im userspace laufen (via).
  • runwhen – eine Art besseres cron. Un­ter­stützt z.B. direktes Ausführen eines Tasks und kann se­kun­den­ge­nau Arbeiten (via).
  • Tracks – eine nette Todoliste mit Ruby on Rails, die gerade mal lä­cher­li­che 100 MB RAM idle verbrät. Un­ter­stützt Mobil-Geräte.
  • Piwigo – your own photo gallery (in PHP und MySQL), gibt’s direkt im Repository von Debian und Ubuntu. Ganz hübsch, aber ein leichter Overkill für einen Ein­zel­nut­zer.
  • MacfusionSSH & FTP Filesystem im Userspace aka FUSE. Mit GUI!1
  • github:mac – gibt’s in Version 1.1 und un­ter­stützt unter anderem partielles Hinzufügen aka git add --patch (wenn auch sehr um­ständ­lich).
  • Lua Scripting im lighty 1.5 – könnte Grack+Redmine unnötig machen, würde es denn irgendwann Version 1.5 geben.
  • HTML nach Text kon­ver­tie­ren wei­ter­le­sen.

Wuhuuu. Das Humble in­tro­ver­si­on Bundle gibt’s wieder und diesmal mit dem Klassiker DEFCON. Ich fand den Preis damals™ (15€) etwas zu hoch. Und jetzt gibt’s für 3,49$ gleich sechs Spiele auf einmal. Das würde ich allein für Defcon zahlen. Denn wer träumt nicht heimlich vom (virtuellen) Weltkrieg mit Atomwaffen und das sogar cross­platt­form?

the Humble in­tro­ver­si­on Bundle

Today, I did a short main­te­nance to my MacBook running OS X Lion. I found out, Macfuse is no longer supported and dead as well. But there is OSXFUSE, which installs without any problems. OpenPGP does not work for Mail, too and since the release of Lion (that’s about two months ago) there is no GPG support. Really em­bar­rass­ing. After I’ve updated to Lion, I had iTunes and QuickTime, carefully removed, installed again and AppDelete was unable to remove it. I’ve updated to the last version and could remove this crappy software again – waiting for the next OS X update m(

Since I am using a Mac, I am using To­talFind­er, because OS X’ Finder sucks a lot. Every time I use it. It feels like you must not handle your files. Un­for­tu­nate­ly To­talFind­er looks like shit Chrome and I don’t like Chrome’s UI and prefer Safari’s or Firefox’ tabbing style. I did another search for a Finder re­place­ment and ended up with ForkLift – replacing Transmit weit­er­lesen.

OS X Sniffing Tools

27.08.2011, 19:45

Hab ich letztens gebraucht, als ich mir mal CloudApp näher angeschaut habt. Gibt zwar auch, wie ich im Nachhinein fest­ge­stellt habe, eine offizielle API, aber das wäre ja ZU einfach!1 Außerdem erfährt man so, wie dermaßen schlecht der CloudApp-Service designt ist. Un­ver­schlüs­selt, von vorne bis hinten.

Wireshark

Do you know any good al­ter­na­ti­ves for wireshark (network analyzer)?. Das ist keine ganz un­be­rech­tig­te Frage. Denn Wireshark sieht einfach nur scheiße aus. Selbst Inkskape als ver­gleich­ba­re X11-Ap­pli­ka­ti­on kommt nicht an dieses Grauen an.

Wireshark

Ehrlich, als Nutzer eines Macs erwarte ich schon halbwegs an­sehn­li­che GUIs. Und nichts aus dem vorletzten Jahr­hun­dert.

CPA – Cocoa Packet Analyzer

Keine offenen Quellen, aber unter BSD Licence, 3-Style. Hab ich nicht so recht verstanden. CPA hat keinen Live-Modus, man muss vorher auf Capture, dann auf Stop drücken. Die Bedienung ist ziemlich simpel. Es hat eigentlich null Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten. Aber es nutzt Cocoa und sieht schick aus.

Cocoa Packet Analyzer

Pro­ble­ma­tisch ist eigentlich, dass es ziemlich scheiße zu bedienen ist. Wenn ich an den Requests auf Port 80 in­ter­es­siert bin, dann darf ich mir die Bruch­stü­cke einzeln zu­sam­men­su­chen und dabei abtippen. Kopieren geht nicht. Ziemlich un­durch­dacht, viele unnötige Ver­schach­te­lun­gen. Nicht wirklich wei­ter­le­sen.

OS X – Lion Upgrade

22.07.2011, 23:31

Ja, ich fange jetzt auch schon wie alle anderen an. Aber wenigstens diskutiere ich nicht wie Heise täglich mögliche Gerüchte über mög­li­cher­wei­se kommende Geräte mit möglichen Features. Hier kommen Fakten!1

Also, gestern Abend Lion gekauft, aber natürlich vergessen, dass es sich nicht aus Luft und Liebe in­stal­liert, sondern gut 3,7 GiB groß ist. Tja, wöhnte ich noch in Berlin, hätte ich das in 10 Minuten geschafft, aber mit 800kb/s bin ich dann doch lieber erstmal schlafen gegangen. Am nächsten Morgen dann die In­stal­la­ti­on angeworfen, hat VIERZIG Minuten gedauert, deutlich über meinem Zeitrahmen und ich musste die In­stal­la­ti­on „un­at­ten­de­d” lassen. Mir war mulmig dabei.

Aber zurück erblickte mich ein un­ver­trau­ter An­mel­de­bild­schirm. So richtig neu und cool. Apple halt. Angemeldet sagte er mir erstmal, dass To­tal­Fin­der nicht geht und dass eh alles neu geconft werden muss. Zu allererst haben sie die Geste mit drei Fingern nach links/rechts auf ihr Fullscreen-App-Gewechsle gestellt, was ziemlich behindert ist. Sowohl die Umstellung als auch der Fullscreen-Modus. Dann war ich ja begeistert, dass ich nu’ endlich Full-Disk-Encryption machen konnte (nein, ich bin nicht paranoid). Allerdings hatte ich für den on-the-fly Prozess nicht genug Platz, dass er erstmal das alte FileVault ent­schlüs­selt. So kam ich zu der günstigen Ge­le­gen­heit, alles Unnütze in ~/Library zu löschen. ~/Library ist jetzt wei­ter­le­sen.

Nein, Apple ist schlecht!

22.07.2011, 18:24

Seit schon über acht Monaten habe ich ein MacBook Pro. Nein, ich bin keiner dieser Fanatiker. Ich brauche nicht jedes iGerät und ich kann Apple auch kri­ti­sie­ren. Niemand ist perfekt, auch Apple nicht. Aber das ändert nichts daran, dass Apple de facto sowohl im Com­pu­ter­be­reich als auch im Mobilen mindestens zwei Jahre voraus ist. Und diese Tatsache will man Apple einfach nicht gönnen.

Mein MacBook Pro war übrigens kaputt. Am Bildschirm gab es über die Zeit eine gelbe Verfärbung. Da war wohl etwas Kleber aus­ge­lau­fen, sowas kann vorkommen. Wie lange hat die Reparatur gedauert? 45 Minuten! Eine drei­vier­tel Stunde. Ohne, dass ich den Kas­sen­be­leg brauchte, keine Kom­pli­ka­tio­nen. Eine eine drei­vier­tel Stunde für einen Display-Austausch, während andere Hersteller mindestens zwei Wochen brauchen. Nein, ohne Apple Care und sonstigem.

Mein Be­triebs­sys­tem gab’s übrigens kostenlos dazu. Der Preis der Geräte ist teuer, wohl wahr. Mein Be­triebs­sys­tem ist übrigens für jeden gleich. Es gibt kein ver­krüp­pel­tes Starter, kein Home Premium, Professional oder Ultimate. Es ist für alle gleich! Und wenn man OS X mit Windows 7 preislich vergleich darf, so ist es doppelt so viel Wert wie Windows Ultimate. Wisst ihr, eigentlich wie teuer der Nachfolger von meinem wei­ter­le­sen.

Da denke ich mir, hey kaufste dir mal ein Spiel, was so richtig cross­platt­form is, so in Java und compile once, run everywhere und dann wird das wieder der Fail des Tages.

Was ist das Problem? Nunja, das ist wohl Java. Oder Apple, der Java verbaut. Mir egal. Dass Java cross­platt­form ist, ist für mich seit langem eine große, schwere Lüge. Alles was mit Hardware zu tun hat, schon angefangen bei Grafik-Be­schleu­ni­gung ist nicht mehr cross­platt­form. Die Beweise bekomme ich mindestens einmal die Woche. Dieses gehypte Java geht mir genau dann immer tierisch auf den Hals, wenn ich so Exoten nutze, wie bsw. Linux oder OS X. Let­zer­er­zeit ja OS X. Aber glaubt man das? OS X wird schlechter supported als diese Kos­ten­lo­s­kul­tur Linux! Also bitte, wenn schon, dann Windows > Mac > Linux!

Also, wer Minecraft auf einem MacBook Pro spielen möchte, der leider, leider strom­spa­rend sein möchte und deshalb ZWEI Grafik-Adapter mitbringt, dessen echte Gra­fik­kar­te zwar die gewünschte Per­for­mance hat, aber diesen be­hin­der­ten Garbage Collector zu einem mehrere hundert Mil­li­se­kun­den an­dau­ern­den Lag alle drei bis vier SEKUNDEN bewegt und dessen interner Grafikchip dermaßen schwach­brüns­tig ist, wei­ter­le­sen.

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