mecker. mecker. mecker.

Linkschleuder #10

nanoc – ein CMS mal anders

Ich bin ja absolut kein Freund von Content-Management-Systemen. Die haben Features, die ein nor­mal­sterb­li­cher niemals brauchen wird. Die sind grund­sätz­lich langsam, weil ja jedes Mal ir­gend­et­was dynamisch generiert werden muss – und wer hat schon FastCGI auf seinem Webserver kon­fi­gu­riert?

Wieso eine Nut­zer­ver­wal­tung, wenn ich eh alleiniger Autor bin? Wieso muss da jedes Mal ein Skript durch­rech­nen, wenn der Content identisch ist? Wieso po­ten­zi­el­le Lücken öffnen, weil man es doch so gerne dynamisch haben möchte. MySQL und Co erschweren es extrem, „mal eben“ etwas lokal zu testen. Ich nutze meinen Webserver ungern für’s Testen.

Das bringt uns zu nanoc: „nanoc is a Ruby web publishing system for building wei­ter­le­sen.

Der facebook-„Leak“

Seit gestern früh gibt es einen gewaltigen Torrent in der Pi­ra­ten­bucht (hatten die nicht mal ihr Verfahren verloren?), lus­ti­ger­wei­se gibt es eine Liste mit zu­rück­ver­folg­ten IP-Adressen auf dem Szene-Portal gulli.com. Darunter tummeln sich so Firmen wie Apple, BBC, IBM, Intel und die Vereinten Nationen (?).

Ich hab lang überlegt, ob ich mir den Torrent ziehe – legal wäre es ja – aber da waren teilweise 5000-6000 Peers auf 2000-3000 Seeder. Das dauert immer sehr lange und stra­pa­ziert den Uplink unnötig. Hab mich dann aber doch für ein aria2 Facebook_directory_-_personal_details_for_100_million_users.torrent ent­schie­den; und der Download war schon nach zwei Stunden fertig!

Der Torrent

Der Torrent wiegt knapp 2,8 GiB, fast die wei­ter­le­sen.