mecker. mecker. mecker.

Linkschleuder #11

02.01.2012, 19:11

Diesmal stark apfel-lastig; zwei zu Twitter, Rest zu OS X.

So geht's dahin...

27.07.2011, 17:55

Netzteil von Sheevaplug durchgebrannt

So, nun ist mein Zweites hinüber. Wieder lag’s am Netzteil, je öfter man es repluggt, desto schneller geht das, habe ich das Gefühl. Ist halt für den US-Markt ausgelegt, 120V versus 230V, passiert halt mit so Billigkram. Ich war faul und hatte zu dem Zeitpunkt kein passendes Werkzeug parat, daher gibt’s was neues:

Weil dieser ARM-Prozessor einfach lansam war. Und der kleine 512 MiB NAND. Und der 512 MiB kleine RAM. Und einfach alles so mit der Zeit. Das neue System lässt sich dann auch prima als Desktop nutzen, angepeilt wird ein FreeBSD und KDE. Denn die in­te­grier­te Gra­fik­kar­te soll wohl so richtig schnell sein. Sind zwar knapp 2,5x soviel Strom­ver­brauch wie vorher (18 Watt versus 7,8 W), aber hat dafür die 250-fache Leistung.

Repariert wird das SheevaPlug aber dennoch. Vielleicht hat es noch irgendwo einen Nutzen.

Ich führe ab sofort Tagebuch über scheinbar völlig harmlose In­stal­la­tio­nen, die eigentlich jedes Kind hin­be­kom­men sollte. Auf meinem SheevaPlug läuft mitt­ler­wei­le ein Arch Linux. Das geht ruckzuck zu in­stal­lie­ren. Habe allerdings ungefähr acht Stunden damit vergeudet, dass entweder die USB-Kon­takt­stel­le, die Mini-USB-Kon­takt­stel­le wackelte, der verwendete Computer oder der verwendete USB-Stick nicht der richtige war. Wie sich zum Schluss her­aus­ge­stellt hat, konnte als USB-Stick nicht der LaCie CooKey herhalten, sondern einzig ein aus­ge­lie­he­ner Stick aus einem Über­ra­schungs­ei (so ein Hippo-Ding) funk­tio­nier­te, aber nur, wenn der Abstand vom Mond zur Erde ein Vielfaches von π war, sonst ließ er sich nicht ein zweites Mal mounten.

Arch Linux auf dem Plug zu haben, ist schon sehr geil. Ich musste es auch schon nach dem ersten pacman -Syu neu­in­stal­lie­ren, da ich neue kernel26-header in­stal­liert hatte. Der erste Schritt mit dem neuen Linux ist IgnorePkg = kernel26 kernel26-headers glibc. Vertraut mir. Danach geht alles seinen gewohnten Gang. Die Repos sind ansehnlich gefüllt und haben auch direkt yaourt mit bei, womit einem das Tor zum AUR offen steht. Sehr feine Sache!

Heute kam mir die Idee, wieder wertvolle Zeit meines Lebens wei­ter­le­sen.

Ubuntu auf's SheevaPlug

08.01.2010, 20:07

Hä, aber da ist doch schon ein Ubuntu drauf, oder?

Ja, das stimmt so.

Allerdings ist das vor­in­stal­lier­te Ubuntu der schlech­tes­te Aus­gangs­punkt, den man sich wohl denken könnte:

  • alter, un­voll­stän­di­ger U-Boot Loader
  • alter, langsamer Kernel
  • miss­kon­fi­gu­rier­tes Ubuntu
  • sehr langsames Filesystem JFFS2

Das Gute ist: Es gibt ein Tool, da macht man quasi zwei Klicks, und schon sind alle genannten Punkte in einem Rutsch erledigt.

Im Schnell­durch­lauf

  • SheevaPlug Installer
  • Entpacken und Terminal und ./README.txt öffnen, kurz lesen.
  • “openocd” benötigt (in Ubuntu Quellen). Arch Linux hat es im AUR (openocd-git-libftdi)
  • USB Stick (/mnt/disk) fat32 for­ma­tie­ren (mkfs.msdos) und die Dateien unterhalb von “Installer” nach /mnt/disk/ kopieren
  • sudo php ./runme.php nand und warten (php | php5-cli package wird gefordert)
  • Warten und nach ~5-10 Minuten via “ssh root@192.168.0.123” - pass: nosoup4u

HowTo

Vor­be­rei­tun­gen

Benötigt wird:

Gestern habe ich ja schon den ersten Einblick ge­schil­dert.

Heute hab ich noch kurz wei­ter­ge­macht, teils mit erfreuten Er­geb­nis­sen, teilweise etwas schlechten.

Ubuntus ARM Repository: ports.ubuntu.com

Nirgends habe ich eine voll­stän­di­ge Liste der möglichen Pakete gefunden. Nirgends.

Daher habe ich einmal apt-get update samt apt-cache pkgnames gemacht und nun eine voll­stän­di­ge Liste aller Pakete, die am 25.12.2009 bereits im Repository waren:

10:32:56::# apt-cache pkgnames
--> http://posativ.org/blog/files/linux/sheevaplug/all-packages.txt

10:35:03::# apt-cache stats
Total package names: 32956 (1318k)
    Normal packages: 25053
    Pure virtual packages: 250
    Single virtual packages: 2200
    Mixed virtual packages: 240
    Missing: 5213

10:35:25::# cat /etc/apt/sources.list
deb http://ports.ubuntu.com jaunty main restricted universe multiverse

Erste Benchmarks vom NAND und einer SDHC Karte

512 MB NAND

  • default Filesystem: JFFS2
  • zlib Kom­pres­si­on
  • 100 MB Testdatei
10:50:40::# dd if=/dev/zero of=/root/test.img bs=1M  weiterlesen.

Tja, wie beginnt man diesen Blogpost nicht prahlend?

Ich habe vom Weih­nachts­mann etwas aus England erhalten: Marvells SheevaPlug

Wenn jetzt jemand denkt “Hää, wasn das?”:

Ein SheevaPlug ist ein headless Server für den Betrieb zu Hause. Bei maximal 11 Watt mit an­ge­schlos­se­ner USB-Festplatte, samt Ethernet und Flash Karte unter Volllast. Soviel brauchen manche High-End Rechner, wenn sie angeblich “aus” sind.

Nutzen kann man das z.B. für: Wuala, IRC-Bouncer, Fileserver, Torrent und Webserver.

SheevaPlug Dev Kit

SheevaPlug; CC-Bild

Um jetzt nicht wie­der­zu­kau­en, was andere Blogs bereits gepostet haben, nur eine kurze Übersicht:

  • ARM Prozessor mit 1,2 Ghz
  • 512 Mb RAM
  • 512 Mb NAND (interner Flash Speicher)
  • 1x USB 2.0 (480 Mb/s) Port, 1x Gigabit Netzwerk, SDHC Input

In­ter­es­san­ter­wei­se klackert mein SheevaPlug, wenn ich es leicht schüttel. Allerdings müssten das nur ein paar lose Kabel sein, der In­nen­ar­chi­tek­tur zu urteilen.

Im Paket befinden sich ein ca. 3m LAN-Kabel, Mini-USB->USB Kabel (50 cm) (für serielles Terminal) und zwei ver­schie­de­ne Baustücke für die Strom­ver­sor­gung. Mein Sheevaplug ist einfach auf eine wei­ter­le­sen.

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