Diesmal stark apfel-lastig; zwei zu Twitter, Rest zu OS X.

So, nun ist mein Zweites hinüber. Wieder lag’s am Netzteil, je öfter man es repluggt, desto schneller geht das, habe ich das Gefühl. Ist halt für den US-Markt ausgelegt, 120V versus 230V, passiert halt mit so Billigkram. Ich war faul und hatte zu dem Zeitpunkt kein passendes Werkzeug parat, daher gibt’s was neues:
Weil dieser ARM-Prozessor einfach lansam war. Und der kleine 512 MiB NAND. Und der 512 MiB kleine RAM. Und einfach alles so mit der Zeit. Das neue System lässt sich dann auch prima als Desktop nutzen, angepeilt wird ein FreeBSD und KDE. Denn die integrierte Grafikkarte soll wohl so richtig schnell sein. Sind zwar knapp 2,5x soviel Stromverbrauch wie vorher (18 Watt versus 7,8 W), aber hat dafür die 250-fache Leistung.
Repariert wird das SheevaPlug aber dennoch. Vielleicht hat es noch irgendwo einen Nutzen.
Ich führe ab sofort Tagebuch über scheinbar völlig harmlose Installationen, die eigentlich jedes Kind hinbekommen sollte. Auf meinem SheevaPlug läuft mittlerweile ein Arch Linux. Das geht ruckzuck zu installieren. Habe allerdings ungefähr acht Stunden damit vergeudet, dass entweder die USB-Kontaktstelle, die Mini-USB-Kontaktstelle wackelte, der verwendete Computer oder der verwendete USB-Stick nicht der richtige war. Wie sich zum Schluss herausgestellt hat, konnte als USB-Stick nicht der LaCie CooKey herhalten, sondern einzig ein ausgeliehener Stick aus einem Überraschungsei (so ein Hippo-Ding) funktionierte, aber nur, wenn der Abstand vom Mond zur Erde ein Vielfaches von π war, sonst ließ er sich nicht ein zweites Mal mounten.
Arch Linux auf dem Plug zu haben, ist schon sehr geil. Ich musste es auch schon nach dem ersten pacman -Syu neuinstallieren,
da ich neue kernel26-header installiert hatte. Der erste Schritt mit dem neuen Linux ist IgnorePkg = kernel26 kernel26-headers
glibc. Vertraut mir. Danach geht alles seinen gewohnten Gang. Die Repos sind ansehnlich gefüllt und haben auch direkt yaourt
mit bei, womit einem das Tor zum AUR offen steht. Sehr feine Sache!
Heute kam mir die Idee, wieder wertvolle Zeit meines Lebens …weiterlesen.
Ja, das stimmt so.
Allerdings ist das vorinstallierte Ubuntu der schlechteste Ausgangspunkt, den man sich wohl denken könnte:
Das Gute ist: Es gibt ein Tool, da macht man quasi zwei Klicks, und schon sind alle genannten Punkte in einem Rutsch erledigt.
Benötigt wird:
Gestern habe ich ja schon den ersten Einblick geschildert.
Heute hab ich noch kurz weitergemacht, teils mit erfreuten Ergebnissen, teilweise etwas schlechten.
Nirgends habe ich eine vollständige Liste der möglichen Pakete gefunden. Nirgends.
Daher habe ich einmal apt-get update samt apt-cache pkgnames gemacht und nun eine vollständige Liste aller Pakete, die am 25.12.2009 bereits im Repository waren:
10:32:56::# apt-cache pkgnames
--> http://posativ.org/blog/files/linux/sheevaplug/all-packages.txt
10:35:03::# apt-cache stats
Total package names: 32956 (1318k)
Normal packages: 25053
Pure virtual packages: 250
Single virtual packages: 2200
Mixed virtual packages: 240
Missing: 5213
10:35:25::# cat /etc/apt/sources.list
deb http://ports.ubuntu.com jaunty main restricted universe multiverse
10:50:40::# dd if=/dev/zero of=/root/test.img bs=1M …weiterlesen.Tja, wie beginnt man diesen Blogpost nicht prahlend?
Ich habe vom Weihnachtsmann etwas aus England erhalten:
Marvells SheevaPlug
Wenn jetzt jemand denkt “Hää, wasn das?”:
Ein SheevaPlug ist ein headless Server für den Betrieb zu Hause. Bei maximal 11 Watt mit angeschlossener USB-Festplatte, samt Ethernet und Flash Karte unter Volllast. Soviel brauchen manche High-End Rechner, wenn sie angeblich “aus” sind.
Nutzen kann man das z.B. für: Wuala, IRC-Bouncer, Fileserver, Torrent und Webserver.
Um jetzt nicht wiederzukauen, was andere Blogs bereits gepostet haben, nur eine kurze Übersicht:
Interessanterweise klackert mein SheevaPlug, wenn ich es leicht schüttel. Allerdings müssten das nur ein paar lose Kabel sein, der Innenarchitektur zu urteilen.
Im Paket befinden sich ein ca. 3m LAN-Kabel, Mini-USB->USB Kabel (50 cm) (für serielles Terminal) und zwei verschiedene Baustücke für die Stromversorgung. Mein Sheevaplug ist einfach auf eine …weiterlesen.