mecker. mecker. mecker.

Tagebuch: Es gibt kein Entkommen! (another Apple rant)

Es ist so entgültig, dass ich nun doch eine Kategorie für OS X eröffne. Nicht nur die Software ist eine Blackbox, nein die wun­der­schö­ne Hardware auch. Dabei hatte ich gehofft, dass diese olle Mainstream-Dis­tri­bu­ti­on Ubuntu und mein Lieb­lings­de­ri­vat Kubuntu problemlos auf dem MacBook Pro 6.2 läuft (sieht gut aus oder?), aber das geht ja gar nicht. Nachdem dieser absolut unfähige grafische Installer schon 10 Minuten zum Par­ti­tio­nie­ren braucht, hat er natürlich verkackt, GRUB gescheit in die Partition zu in­stal­lie­ren. Ubuntu zu in­stal­lie­ren, macht ja sowieso immer einen Hei­den­spaß, dauert länger als ‘ne Arch Linux In­stal­la­ti­on, ist unter Windows-Niveau und allgemein ein schlechter Versuch der Welt­herr­schafft. Nun gut, Kubuntu wei­ter­le­sen.

Der Versuch einer Ubuntu Studio Installation

Ich wollte heute „mal eben“ Ubuntu Studio in­stal­lie­ren, hab mir schnell den Torrent gezogen und gebrannt. So, es gibt von Ubuntu Studio nur eine alternate-Variante, aber das stört mich nicht weiter. Hab immerhin ein Arch Linux laufen.

Mal kurz meine Rech­ner­kon­fi­gu­ra­ti­on: 2x 400 GiB Fest­plat­ten im Hardware- aka Fakeraid eines Silicon Images Con­trol­lers (Gra­fik­kar­te blockiert 3 von 4 SATA-An­schlüs­sen) und eine weitere 500er als Standalone.

Ubuntu Studio DVD

Bootet wunderbar, erkennt meine RAIDs und lässt mich diese kon­fi­gu­rie­ren. Ich wähle sil_a­jbgdcb­jfhcd6 aus und lasse es als jfs for­ma­tie­ren. Zack, roter Hin­ter­grund: For­ma­tie­ren fehl­ge­schla­gen. Feh­ler­dia­gno­se mit Windows-Aus­sa­ge­kraft. Na gut, könnt ja an jfs liegen, das musste ich bei meinem SheevaPlug auch wei­ter­le­sen.

Ubuntu auf's SheevaPlug

Hä, aber da ist doch schon ein Ubuntu drauf, oder?

Ja, das stimmt so.

Allerdings ist das vor­in­stal­lier­te Ubuntu der schlech­tes­te Aus­gangs­punkt, den man sich wohl denken könnte:

Das Gute ist: Es gibt ein Tool, da macht man quasi zwei Klicks, und schon sind alle genannten Punkte in einem Rutsch erledigt.

Im Schnell­durch­lauf

  • SheevaPlug Installer
  • Entpacken und Terminal und ./README.txt öffnen, kurz lesen.
  • “openocd” benötigt (in Ubuntu Quellen). Arch Linux hat es im AUR (openocd-git-libftdi)
  • USB Stick (/mnt/disk) fat32 for­ma­tie­ren (mkfs.msdos) und die Dateien unterhalb von “Installer” nach /mnt/disk/ kopieren
  • sudo php ./runme.php nand und warten (php | php5-cli package wei­ter­le­sen.

Vorbereitungen, kleinere Tests und Infos zum SheevaPlug

Gestern habe ich ja schon den ersten Einblick ge­schil­dert.

Heute hab ich noch kurz wei­ter­ge­macht, teils mit erfreuten Er­geb­nis­sen, teilweise etwas schlechten.

Ubuntus ARM Repository: ports.ubuntu.com

Nirgends habe ich eine voll­s­tän­di­ge Liste der möglichen Pakete gefunden. Nirgends.

Daher habe ich einmal apt-get update samt apt-cache pkgnames gemacht und nun eine voll­s­tän­di­ge Liste aller Pakete, die am 25.12.2009 bereits im Repository waren:

10:32:56::# apt-cache pkgnames
--> http://posativ.org/blog/files/linux/sheevaplug/all-packages.txt

10:35:03::# apt-cache stats
Total package names: 32956 (1318k)
    Normal packages: 25053
    Pure virtual packages: 250
    Single virtual packages: 2200
    Mixed virtual packages: 240
    Missing: 5213

10:35:25::# cat /etc/apt/sources.list
deb http://ports.ubuntu.com jaunty 
wei­ter­le­sen.

Mein erster Eindruck vom SheevaPlug

Tja, wie beginnt man diesen Blogpost nicht prahlend?
Ich habe vom Weih­nachts­mann etwas aus England erhalten: Marvells SheevaPlug

Wenn jetzt jemand denkt “Hää, wasn das?”:

Ein SheevaPlug ist ein headless Server für den Betrieb zu Hause. Bei maximal 11 Watt mit an­ge­schlos­se­ner USB-Festplatte, samt Ethernet und Flash Karte unter Volllast. Soviel brauchen manche High-End Rechner, wenn sie angeblich “aus” sind.

Nutzen kann man das z.B. für: Wuala, IRC-Bouncer, Fileserver, Torrent und Webserver.

SheevaPlug Dev Kit

SheevaPlug; CC-Bild

Um jetzt nicht wie­der­zu­kau­en, was andere Blogs bereits gepostet haben, nur eine kurze Übersicht: